Kevin McCutcheon

ist seit 25 Jahren musikalischer Leiter des Berliner Ärzte-Orchesters.

Geboren in Johnstown/Pennsylvania, studierte Kevin McCutcheon an der Philadelphia Music Academy Dirigieren, Klavier und Komposition. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er mit fünf Jahren, mit neun Jahren kam die Violine dazu. Sehr prägend für seine musikalische Entwicklung war das frühe Klavierstudium mit Nicolo Sartori, selbst Student von Arturo Benedetti Michelangeli. Mit 14 Jahren dirigierte er die Uraufführung seiner eigenen Orchesterkomposition „Chaos in C-Flat Major“. Früh trat er auch als Solist und Begleiter namhafter Instrumentalisten auf. Als Liedbegleiter machte er sich ebenfalls einen Namen.

             

Kevin McCutcheon war Dirigent an der Opera of Philadelphia, bevor er 1985 an der Deutschen Oper Berlin sein Debüt als Dirigent mit Mozarts „Così fan tutte“ gab. Seit­dem ist er dort Kapellmeister. Er arbeitet häufig mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Deutschen Sym­phonie-Orchester Berlin und dem Kammerorchester Berlin. Besonders hervorzuheben ist außerdem seine Tätigkeit als Dirigent am Netherlands Dans Theater, am Savonlinna Opera Festival in Finnland, beim Filharmonia Orchestra Pomorska in Polen, beim Festival Musica Mallorca, am Musikfest Stuttgart, beim Leipziger Ballett und am Staats­theater Braunschweig.

2005 führte ihn die Uraufführung eines Werkes des japanischen Komponisten Ischi nach Prag und Osaka (Japan). Kevin McCutcheon leitete das Prager Philharmonische Kammerorchester sowie das Philharmonische Orchester Osaka. Mit dem Kammerorchester Berlin konzertierte Kevin McCutcheon mehrmals beim Rheingau Musik Festival, bei den Musikfestspielen Potsdam, bei Musikfestivals und Konzerten in Spanien, dort u. a. beim Festival Pau Casals und im Palau de la Musica in Barcelona.

Kevin McCutcheons künstlerisches Schaffen ist umfangreich auf Tonträgern, einer DVD und vielen Rundfunk­aufnahmen dokumentiert. Er wurde mit dem Music Award der Philadelphia Music Academy ausgezeichnet.